Top 15 Argumente für Ihren Glasfaser-Vertrag

Noch nicht überzeugt ?

Wir haben festgestellt, dass noch einige Missverständnisse bestehen und Gerüchte kursieren, was die Technik und Vertragssituation der Deutschen Glasfaser betrifft. Damit möchten wir aufräumen 🙂

Es gibt eine gute Zahl von Mitbürgern, die entweder für sich selbst und ihr Haus keinen Sinn in einem solchen Anschluss sehen, nichts am Objekt verändern wollen, die Angst haben, dass das Haus im Keller nachher undicht ist, die Bedenken haben, ob der Anbieter auch seriös genug ist, die die Bedeutung des Internets in den kommenden Jahren leider nicht einmal erahnen.
Weitere Mitbürger, haben offenbar ein Urvertrauen zur Telekom, wollen nicht nachrechnen, sind zu bequem, sich mit den vertraglichen Dingen auseinanderzusetzen – da gibt es eine Vielzahl von Gründen, nicht zu unterschreiben.
Wir sind mit zahlreichen Bedenken konfrontiert worden, die zwar erst einmal nachvollziehbar sind, die aber für den Informierten fast ohne Ausnahme objektiv nicht zutreffen.

Tatsache ist:

  1. Auch die Telekom bietet demnächst mit VDSL schnellere Internetverbindungen, ist aber mit max. 100/40 MBit/s insgesamt deutlich langsamer als Glasfaser (100/100 bzw. 200/200 MBits/s Down/Upload).
  2. Kupferkabel hat derzeit (über VDSL2-Vectoring hinaus) keine Leistungsreserven, was auch die Telekom auf ihrer Homepage erläutert: Vectoring ist nur eine "Übergangstechnologie" (die aber offenbar in Hemmerden über viele Jahre ausreichen soll ...)
  3. Glasfaser ist unabhängig von Wettereinflüssen (Gewitter etc.) und bietet ausreichend Kapazität und Leistungsreserven für mind. 25-30 Jahre.
  4. Nicht jeder Haushalt wird mit VDSL volle Geschwindigkeit bekommen (abhängig von Distanz zum Verteilerkasten).
  5. Die Telekom zieht lediglich ein Stück weit nach - ohne die Initiative der Deutschen Glasfaser GmbH wäre bisher definitiv nichts passiert. Die Bürgerinitiative hatte im Vorfeld bei allen Anbietern nachgefragt, ob eine Erweiterung des Netzes geplant ist (Telekom, Vodafone, Unitymedia): alle haben verneint.
  6. Die Deutsche Glasfaser ist preiswerter als die Telekom mit Vectoring.
  7. Die Telekom kündigt derzeit ISDN-Anschlüsse und stellt die bisherigen Analog- und ISDN-Anschlüsse alle auf IP-Telefonie um. Es wird sich also ohnehin etwas ändern (Technik und Preis !) - diesen Moment sollte man nutzen, um es gleich "richtig" zu machen.
  8. Es gibt kein Wechselrisiko: Gebühren für Glasfaser fallen erst an, wenn der Anschluss läuft UND der Altvertrag (bei Telekom o.a.) ausgelaufen ist !
  9. Es gibt kein vertragliches Risiko: wenn das Netz nicht gebaut wird, ist der Vertrag hinfällig, es entsteht keinerlei Verpflichtung !
  10. Es gibt kein technisches Risiko: die Kündigung des Altvertrages erfolgt erst, wenn das Glasfasernetz läuft.
  11. Sofern neue Endgeräte erforderlich sind, betrifft das in gleichem Maße auch den Telekom-Anschluss. Es gibt preiswerte Beratungsangebote (vgl. unsere Homepage). Bis zum Bau des Netzes ist noch genügend Zeit, sich mit den technischen Details zu beschäftigen.
  12. Der Hausanschluss ist kostenlos, sofern man JETZT den Vertrag abschließt und 2 Jahre dabei bleibt. Nur dann wird das Netz in Hemmerden gebaut.
  13. Liegen erst einmal zwei Kabel im Haus, hat der Eigentümer ebenso wie der Mieter zukünftig volle Flexibilität bei der Wahl des Anbieters.
  14. Möchte man nach 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit - egal aus welchem Grund - wieder wechseln, ist das problemlos möglich - das Kupferkabel verbleibt ja im Haus.
  15. Zwei Netze bieten Konkurrenz durch mehrere Marktteilnehmer und führen zu sinkenden Preisen.

Selbstverständlich wissen wir, dass es einzelne Fälle gibt, in denen der Vectoring-Anschluss der Telekom über eine längere Zeit den persönlichen Bedarf decken wird. Aber er ist nicht günstiger. Der einzige Grund, die Glasfaser nicht zumindest für 2 Jahre auszuprobieren, ist die Bequemlichkeit, sich eben nicht mit einem neuen Anbieter beschäftigen zu müssen. Mit der Technik wird man sich auch beim Telekom-Anschluss auseinandersetzen müssen, mit Vertragsdetails ebenfalls.

Und die Telekom ?

Die Bürgerinitiative richtet sich definitiv nicht gegen die Telekom, sondern setzt sich anbieterneutral für schnelles Internet für Hemmerden ein – und das Medium dafür ist die Glasfaser, und zwar bis ins Haus. Wir in Hemmerden empfangen jeden, der ein solches Netz bauen will, mit offenen Armen – auch die Telekom (die allerdings im Vorfeld Desinteresse signalisiert hatte). Nun haben wir mit der Deutschen Glasfaser einen geeigneten Anbieter und unterstützen ihn nach Kräften – das Produkt, für das die Telekom sich entschieden hat, ist schneller als bisher (also gut), aber eben auch teuer und technisch nur die 2. Wahl.

Sicherlich wissen wir auch, dass die Telekom lokale Arbeitsplätze schafft und auch einige Mitarbeiter in Hemmerden wohnen. Es ist klar, dass man als Mitarbeiter nicht mit dem Anschluss zu einem anderen Unternehmen wechselt. Aber das sollte nicht gleich den kompletten Bekanntenkreis umfassen. ;-)
Auch die DG ist ein deutsches Unternehmen und zahlt Steuern in Deutschland, auch hier entstehen Arbeitsplätze. Und durch schnelles Internet entsteht ein größeres Angebot, das wiederum eine größere Nachfrage schafft (wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass Internet, eMail und Smartphones so selbstverständlich werden, wie sie es heute im Alltag sind ?). Durch dieses Wachstum werden Arbeitsplätze (auch bei der Telekom) gesichert und weitere geschaffen.
Hinzu kommt, dass durch die Möglichkeiten, die ein Glasfasernetz mitbringt, viele Tätigkeiten ins Home-Office verlagert werden können und sich weiteres Gewerbe und Dienstleistungen in Hemmerden ansiedeln können – auch dies sichert und schafft neue Arbeitsplätze.

Die Bilanz: das Risiko des Vertragsabschlusses bei der Deutschen Glasfaser GmbH ist extrem überschaubar, bietet aber zahlreiche Vorteile.

Eine spätere Entscheidung zugunsten der Glasfaser wird nicht möglich sein. Entweder ist die Nachfrage JETZT groß genug und das Netz wird gebaut, oder Hemmerden bleibt die nächsten Jahre maximal auf dem Level, das das Kupferkabel hergibt und verpasst so einige Chancen, die ohne nennenswerte Mehrkosten hätten realisiert werden können.

Hoffen wir, dass das Netz gebaut wird und wir demnächst zwischen 2 oder mehr Anbietern mit schnellem Anschluss wählen können ! Die Entscheidung liegt bei uns Bürgern – bitte entscheiden Sie richtig.

 

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