Alle Beiträge von Karsten Thomas

CDU und SPD fördern Initiative für schnelles Internet

Kapellen (NGZ) Die Bürgerinitiative „Pro Glasfaser“, die sich für ein schnelles Internet in Kapellen, Neubrück, Mühlrath und Münchrath einsetzt, erhält prominente Fürsprecher: Die Kapellener Parteivorsitzenden Maria Becker (CDU) und Nadine Simsek (SPD) unterstützen die jetzt gestartete Aufklärungskampagne der engagierten Bürger. „Es ist wichtig, auf Interessierte zuzugehen und sie mit Informationen zum Thema Glasfaser zu versorgen“, sind sich Simsek und Becker einig. Beide hoffen auf einen Erfolg, denn schnelle Internetverbindungen würden das Dorf aufwerten und attraktiver machen.

„Ich ärgere mich selbst jedes Mal darüber, wenn ich einen Film aus dem Internet nicht zu Ende ansehen kann, weil die Kapazität einfach nicht reicht – das muss doch in der heutigen Zeit möglich sein. Die technische Entwicklung schreitet voran, in Zukunft werden immer mehr Kapazitäten benötigt“, sagt Nadine Simsek. Maria Becker sieht einen dringenden Aufklärungsbedarf: „Es sind bereits einige Bürger auf mich zugekommen, denen die Kostenstruktur nicht klar ist. Hier muss Abhilfe geschaffen werden.“ Die Bürgerinitiative „Pro Glasfaser“ bietet einen wöchentlichen Stammtisch in Kapellen an. Die Termine werden auf der Homepage glasfaser-kapellen.de bekanntgegeben.

Hintergrund der Aktion: Nur wenn sich 40 Prozent aller Haushalte bis zum 29. Juni für einen Glasfaseranschluss entscheiden, verlegt die „Deutsche Glasfaser“ das schnelle Breitband-Internet.

NGZ 2150612 Kapellen CDU und SPDWollen schnelles Internet: Maria Becker (l.) und Nadine Simsek. Foto: ON

Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Neuss-Grevenbroicher Zeitung Grevenbroich
Erscheinungstag Freitag, den 12. Juni 2015
Seite 19

Glehner werben für schnelles Internet

In Glehn wird eine Initiative gegründet. Sie will Bürger motivieren, sich bis zum 29. Juni für einen Glasfaser-Anschluss zu entscheiden. Der Werbekreis „Glehn aktiv“ informiert per Info-Blatt über das Angebot der „Deutschen Gasfaser“.
VON CARSTEN SOMMERFELD

Glehn Bis 29. Juni können sich Glehner und Bewohner umliegender Orte fürs Angebot der „Deutschen Glasfaser“ für schnelles Internet entscheiden. Für den Anschluss müssen sich 40 Prozent der Haushalte melden. Vertreter von Vereinen, Wirtschaft und andere wollen es nicht dem Zufall überlassen, ob die Quote erreicht wird. „Wir gründen jetzt eine Bürgerinitiative mit dem Ziel, für den Anschluss zu werben“, erklärt Thomas Verhoeven, Vorsitzender des Werbekreises „Glehn aktiv“. „Glasfaser ist für den Ort wichtig, Glehn darf nicht von der Zukunft abgenabelt werden.“

Bis Freitag hatten sich sechs Prozent der Haushalte zum Anschluss entschlossen. „Wir beobachten häufig den ,Fünf-vor-zwölf-Effekt?, zum Ende steigen die Zahlen“, sagt Nicole Holländer vom Unternehmen. Werde die 40-Prozent-Quote erreicht, „können wir nach den Ferien mit dem Ausbau starten“.

Bei der Initiative wollen laut Verhoeven etliche Vereine mitmachen, geplant ist eine Info-Versammlung. Norbert Kothen, Geschäftsführer des Technologiezentrums Glehn, unterstützt die Initiative. Er sieht Beratungsbedarf: „Mehrere Bürger haben bei uns um Rat gefragt“. Der Werbekreis verteilt ein Info-Blatt an die Haushalte. Ein Argument: Beim Angebot der „Deutschen Glasfaser“ werde das Kabel im Gegensatz zum Telekom-System bis in Häuser verlegt, ermögliche bis zu 100 Megabit/Sekunde beim Down- und Upload. Schon vor Gründung der Initiative betonen Glehner Multiplikatoren die Bedeutung eines leistungsfähigen Datennetzes für Ultra-HD-Fernsehen ebenso wie fürs „Home Office“. „Wir wollen Glasfaseranschluss. Unser gesamter Geschäftsverkehr läuft ,online?, die Datenmengen werden immer größer“, erklärt Landwirt Wolfgang Wappenschmidt. Andreas Ratzmann, der Glehner ist Berufskolleg-Leiter in Düsseldorf, erläutert: „Unsere Schüler machen am PC kaufmännische Übungen und senden sie uns. Oder sie erstellen Filme, da entsteht ein Riesen-Datenverkehr.“ Auch die Pfarre St. Pankratius will Glasfaser. „Wir denken daran, den Pfarrsaal auch für Firmenveranstaltungen zu vermieten. Dafür brauchen wir einen leistungsfähigen Anschluss“, so Hans-Dieter Schulz vom Kirchenvorstand. Hermann Buchkremer vom Senioren-Club des TZG berichtet: „Wenn wir zu 15 Leuten Bilder für Fotobücher versenden, sind die Leitungen heute mehr als eine Stunde belegt.“ Und Bürgermeister Heinz Josef Dick betont, leistungsfähiger Datenzugang sei ähnlich wichtig wie Straßenanbindung.

In Glehn am Ball ist auch die Deutsche Telekom, sie verlegt bereits Glasfaser. „Home Office und Ultra-HD-Qualität sind auch mit unserem Prinzip möglich“, sagt Telekom-Sprecher André Hofmann. „Vertragsabschlüsse könne es ab Oktober geben.

NGZ 20150612 GlehnBei Bauarbeiten am Technologiezentrum werden bereits Leerrohre für einen Glasfaseranschluss verlegt. Etliche Glehner machen sich für das Angebot der „Deutschen Glasfaser“ stark. Nun wird eine Initiative gegründet. NGZ-Foto: L. berns

Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Neuss-Grevenbroicher Zeitung Grevenbroich
Erscheinungstag Freitag, den 12. Juni 2015
Seite 23

Leserbrief: Immobilien verlieren deutlich an Wert

Zum Interview mit Bürgermeister Harald Zillikens zur Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser (Top Kurier vom 3. Juni 2015) erhielten wir folgenden Leserbrief:

Mit großem Interesse habe ich das von Ihnen geführte Inter­view mit Herrn Zillikens zum geplanten Glasfaserausbau in Jüchen im Top Kurier gelesen. Zweifellos ist der Bürgermeis­ter der Gemeinde Jüchen in dieser Frage sehr engagiert. Was mir immer wieder auffällt, ist diese zaghafte Argumentation in Bezug auf die künftige Wertigkeit der Immobilie. Ob man nun 750,- Euro später zahlen muss, wenn man sich für den Anschluss erst später entscheidet oder, dass die Immobilie vielleicht zwei bis dreitausend Euro mehr Wert ist, wenn man angeschlossen ist, ist eigentlich völlig irrelevant. Was viel wichtiger ist: Wenn FTTH nicht (…) kommt bzw. einzelne Ortschaften die Mindestquote von 40 % nicht erreichen und deshalb komplett außen vor bleiben, wird es allerspätestens in drei bis fünf Jahren so gut wie unmöglich sein, eine Immobilie in diesen Ortschaften überhaupt noch vernünftig zu veräußern. Das ist genauso als würde man heute versuchen, eine Immobilie mit Plumpsklo ohne Anschluss an die Kanalisation zu verkaufen. Das ist einfach eine Tatsache.

Viele ältere Menschen auf un­versorgten Dörfern, die nur eine vage Vorstellung vom Internet haben und für sich darin keinen Nutzen erkennen, könnten irgendwann eine böse Überraschung erleben. Spätes­tens dann, wenn die Entschei­dung ansteht, in eine Seniorenresidenz oder ein Pflegeheim umzusiedeln. Die für die Finanzierung angedachte Immobilie in Jüchen wird sich dann kaum noch kostendeckend verwerten lassen. Die Preisabschläge wer­den immens sein und erhebliche Abstriche bei der Pflegeplatzversorgung zur Folge haben. Es wäre wünschenswert, wenn Sie diesen Aspekt in Ihrer künftigen Lokalberichterstattung einfach mal aufgreifen beziehungsweise auch den Bürgermeister in künftigen Gesprächen darauf hinweisen.

Dies schreibt Ihnen jemand, der schon seit Jahren beruflich darunter leidet, hier mit nur knapp 1 MB/s im Internet unterwegs sein zu können (Neuenhoven). Viele Cloud-Projekte lassen sich unter diesen Bedingungen nicht oder nur sehr eingeschränkt realisieren. Von den nichtgenerierbaren Einkünften abgesehen, ist es fast schon ein Imageschaden gegenüber Geschäftspartnern und Kunden. Die jetzige Situation der chronisch unterversorgten Ortschaften, wozu auch Neuenhoven zählt, lässt sich kaum noch vermitteln. Wir befinden uns zwar in Randlage, aber immerhin noch in der Metropolregion Rhein-Ruhr!

Eines von vielen Beispielen: Versuchen Sie mal mit 1 MBit/s ein Office-Paket (das nur noch per Stream zur Verfügung ge­stellt wird) zu installieren. Unter Standardbedingungen dauert es höchstens fünf bis zehn Minuten. Hier dauert so etwas drei bis vier Stunden. Mir graut vor den nächsten Updates und vor neuen Windows-Versionen sowieso. Smart-TV-Streaming ist praktisch unmöglich – es ruckelt nur. Aber ich glaube, das brauche ich Ihnen nicht weiter zu erklären. In diesem Sinne hoffe ich auf eine weitere engagierte Berichterstattung zu diesem Thema und, dass es hier in Jüchen endlich mal vorangeht.

H.K., B.str. 6, 41363 Jüchen

Top-Kurier 20150610 Leserbrief

Quelle: Top-Kurier Jüchen, Ausgabe vom 10.06.2015

 

 

„Ohne Glasfaser haben wir in drei, fünf Jahren ein Problem”

Überall in Grevenbroich – insbesondere in Kapellen, Münchrath, Mühlrath und Neubrück – sieht man derzeit die Plakate der „Deutschen Glasfaser”: Nur wenn sich 40 Prozent aller Haushalte bis zum 29. Juni für einen Glasfaseranschluss entscheiden, verlegt das Unternehmen das hochmoderne und ultraschnelle Breithand-Internet bis ins Haus oder die Wohnung. Ein ambitioniertes Ziel.

Kapellen. In Kapellen hat sich zu diesem Zweck die Bürgerinitiative „Pro Glasfaser” gegründet, um bis zum Stichtag tatsächlich die 40 Prozent zu knacken. „Das ist jetzt unsere Chance auf eine zukunftssichere Anhindung an das Internet, da kann selbst das schnellste DSL-Angebot von „Telekom” oder „Unitymedia” über kurz oder lang nicht mithalten”, erläutert Sven M. Sawatzki, einer der Initiatoren.

Er und Gero Schallenherger kämpfen schon seit längerem für den Ausbau einer schnellen Internetanhindung in Kapellen: „Seit Anfang 2014 sind wir in Gesprächen mit „Telekom”, „Unitymedia” sowie anderen Anbietern, auch der „Deutschen Glasfaser”. Nur Letztere hat sich bereit erklärt, uns beim Netzausbau zu helfen.
Wir leben hier in einem wunderschönen Ort, ideal für Jung und Alt, aber die Internet-Anbindung ist leider einfach nicht mehr zeitgemäß. Bei der rasanten Entwicklung des Internets haben wir in drei bis fünf Jahren ein Problem. Und wer will dann noch in einen Ort ziehen, wo das Internet viel zu langsam ist?”, mahnt Gero Schallenberger.

Auf www.glasfaser-kapellen.de informiert die Bürger-Initiative umfassend über die Vorteile des Netzausbaus. Dort sind neben Antworten auf die häufigsten Fragen auch Links zur Anmeldung zu finden. Alle Bürger, nicht nur in Kapellen, sind herzlich eingeladen, die Initiative tatkräftig zu unterstützen. Es wurden bereits Plakate und Flyer gedruckt, die in den kommenden Tagen und Wochen aufgehängt und verteilt werden.

Sawatzki weist noch einmal auf die Dringlichkeit des Anliegens hin: „Für alle Bürger von Kapellen, Mühlrath, Münchrath und Neubrück bietet sich mit dem Glasfaser-Ausbau eine für sehr lange Zeit absolut einmalige Gelegenheit, unseren schönen Ort fit für die Zukunft zu machen.”

EK 20150610 Glasfaser KapellenQuelle: Erft-Kurier vom 10.06.2015, Titelseite

 

Großes Interesse an schnellem Internet

Grevenbroich (NGZ) Das Interesse am Breitbandausbau in der Stadt ist groß. In Kürze wird eine weitere Infoveranstaltung zum schnellen Internet im Grevenbroicher Stadtgebiet angeboten. „Es bleibt spannend, wie sich die Bürger entscheiden werden“, sagte gestern Bürgermeisterin Ursula Kwasny: „Für einige Ortsteile bietet sich die große Chance, ein Glasfasernetz mit 100 MBit Up- und Download zu erhalten.“

Die Deutsche Telekom hatte im vergangenen Jahr bereits den Vorwahlbezirk „02181“ mit der Vectoring-Technik ausgebaut und führt derzeit Tiefbaumaßnahmen in Teilbereichen von „02182“ durch. Vor wenigen Wochen startete zudem der Telekom-Konkurrent „Deutsche Glasfaser“ seine Werbekampagne in der Stadt.

„Die Bürgertreffs der ,Deutschen Glasfaser? waren gut besucht“, erklärt Ulrich Held von der städtischen Wirtschaftsförderung: „In Hemmerden informierten sich 130, in Kapellen 200, in Münchrath 50, in Hülchrath 70 und in Neukirchen rund 90 Interessierte über das Angebot.“ Eine „Spielregel“ bleibe bei dem Vorhaben immer gleich: Erst wenn 40 Prozent der Bürger sich im Gebiet dafür entscheiden, verlegt das Unternehmen Glasfaserkabel im jeweiligen Ort.

Die „Deutsche Glasfaser“ hat für Donnerstag, 18. Juni, 19 Uhr, einen weiteren Informationstermin in den Räumen der Werkstatt für Behinderte im Hemmerden angesetzt, um ihr Angebot vorzustellen. Zudem werden Beratungen im Ladenlokal der NEW am Markt in Grevenbroich angeboten, darüber hinaus kursieren Info-Mobile in den Stadtteilen.

Was Bürgermeisterin Ursula Kwasny begrüßt: „In manchen Orten haben sich bereits Initiativen für das Projekt zusammengeschlossen, auch weil Breitband ein wichtiger Standortfaktor ist.“

 

NGZ 20150610 Großes Interesse an schnellem Internet

Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Neuss-Grevenbroicher Zeitung Grevenbroich
Erscheinungstag Mittwoch, den 10. Juni 2015
Seite 19

Infoveranstaltung am Do, 18.06.2015 ab 19 Uhr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

soeben hat uns die Deutsche Glasfaser GmbH den Termin mitgeteilt, an dem die nächste Informationsveranstaltung in Hemmerden stattfinden wird.

Donnerstag, 18. Juni 2015
ab 19:00 Uhr
in den Räumen der WFB, Daimlerstr. 17.

Schriftliche Einladungen an jeden Haushalt in Hemmerden sind offenbar auf dem Postweg, aber da der Termin schon näher rückt, möchten wir Sie hiermit vorab informieren, damit Sie entsprechend planen können. Bitte geben Sie diese Information auch an Nachbarn etc. weiter, die ggf. nicht für unseren Newsletter registriert sind.

Aus unserer Sicht bietet die Veranstaltung eine hervorragende Gelegenheit, die Vorteile des Glasfaseranschlusses kennenzulernen und technische und organisatorische Fragen an den Anbieter zu richten. Bitte nutzen Sie diese Chance – der Aktionszeitraum (in dem ermittelt wird, ob die erforderliche Nachfrage besteht und das Netz überhaupt gebaut wird) endet am 29.06. !

Sollten Sie an diesem Abend verhindert sein: weiteres Infomaterial haben die Anbieter auf den Homepages bereitgestellt. Die Links finden Sie auf unserer Webseite http://glasfaser.hemmerden.de/ und im dort verlinkten Diskussionsforum.
Aber bitte besuchen Sie wenn möglich die Veranstaltung – insbesondere, falls Sie noch nicht von dem Angebot überzeugt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bürgerinitiative Glasfaser für Hemmerden

EK 20150607 Einladung Infoabend

5 gute Gründe …

5 gute Gründe, weshalb Sie sich für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden sollten:

 

(Anmerkung: die genannten Preise sind nicht aktuell – die übrigen Inhalte jedoch umso mehr. Quelle: Deutsche Glasfaser GmbH)

 

Info-Punkt für Glasfaser

Die Bürgerinitiative Glasfaser für Hemmerden weist darauf hin, dass der Glasfaser-Infopunkt in Grevenbroich Am Markt 4 eröffnet wurde. Ein Infomobil kommt vom 11. bis 15. Juni auf den Kirchplatz nach Hemmerden. Weitere Informationen zum Glasfaser-Ausbau und zur Lösung der Telekom erhalten Sie auf den Webseiten der Bürgerinitiative (http://glasfaser.hemmerden.de), wo Sie sich auch für einen Newsletter registrieren können.

(Erft-Kurier 03.06.2015, Pressemitteilung Bürgerinitiative)

Glasfaser: Anmeldefrist läuft bald aus

Bürger können sich jetzt in vielen Orten für schnelles Internet entscheiden. Großes Interesse bei Info-Versammlungen.
VON SEBASTIAN MEURER

Anmerkung: Der Artikel bezieht sich zwar auf Korschenbroich, ist aber gleichermaßen für Hemmerden gültig.

Korschenbroich Das Interesse an einer schnellen Internetverbindung ist in Korschenbroich auch weiterhin groß. Gut 500 Bürger dürften es gewesen sein, die in den vergangenen Tagen an den Info-Veranstaltungen der „Deutschen Glasfaser“ teilnahmen, die in Lüttenglehn, Glehn und jetzt in Liedberg stattfanden. Glasfaserkabel bis ins Haus will das Unternehmen verlegen. „Wir garantieren Ihnen eine Leistung von 100 Mbit pro Sekunde“, sagte Projektleiter Stephan Giese im „Alten Brauhaus“ in Liedberg. „Wir verlegen ein komplett neues Netz und bringen Glasfaser bis in Ihre Wohnung.“ Im Auge hat das Unternehmen unter dem Projektnamen „Glehn plus“ Epsendorf, Lüttenglehn und Scherfhausen ebenso wie Glehn, Schlich, Steinforth-Rubbelrath, Drölsholz. Voraussetzung für das Projekt: In diesen Orten müssen sich 40 Prozent der Einwohner bereit erklären, das Angebot anzunehmen und einen Vorvertrag bei der Deutschen Glasfaser zu unterzeichnen. Ende der Frist ist der 30. Juni.

Für den Wechsel des Anbieters sei eine einmalige Zahlung von 50 Euro zu entrichten. Ansonsten kosten die Basisdienste 34,95 Euro pro Monat. Wer ein Upgrade von 100 auf 200 Mbit wünscht, muss natürlich mehr bezahlen. Auch die Rufnummernmitnahme übernehme die Deutsche Glasfaser, versicherte Giese.

Das Internetangebot – auch ein Vertrag beim Partner-Provider NEW ist möglich – stehe von Beginn an zur Verfügung. „Es sind natürlich entsprechende Tiefbauarbeiten nötig, damit wir gut aufgestellt sind“, sagte Bürgermeister Heinz Josef Dick in der Gaststätte Vennen. Angesichts des bei den Infoabenden in Glehn und Lüttenglehn deutlich gewordenen großen Interesses bekundete der er seine Hoffnung, dass die 40-Prozent-Quote erreicht werde.
Nachdem Ende Mai bekannt wurde, dass Schlich nun auch in die erste Projektphase aufgenommen wurde, soll es am 16. Juni noch einen weiteren Info-Abend geben. Geplant ist er in der Turnhalle in Lüttenglehn ab 19 Uhr. Auch in Liedberg und Steinhausen ist bei Erreichen der 40-Prozent-Quote der Ausbau schon in der ersten Phase möglich, wie Giese auf vielfache Nachfrage erklärte. Gerd Cattelaens aus Drölsholz, der sich seit Jahren für ein schnelles Internet engagiert hat, hofft, „dass durch viele Anmeldungen in den unterversorgten Gebieten Drölsholz, Liedberg und Steinhausen eventuell ein Ausgleich zum gut ausgebauten Glehn geschaffen werden kann.“ Cattelaens hofft, dass sich genügend Bürger melden. „Eine andere Alternative wird es in den nächsten Jahren für viele Haushalte hier nicht geben.“

NGZ 20150603 Anmeldefrist läuft ausBunte Kabel für schnelleres Internet: 50 Euro soll der Wechsel zur Deutschen Glasfaser die Bürger kosten. Danach werden 34,95 Euro pro Monat fällig. Archiv-Foto: Berns

Publikation Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Lokalausgabe Neuss-Grevenbroicher Zeitung Grevenbroich
Erscheinungstag Mittwoch, den 03. Juni 2015
Seite 25